Handschlag mit dem Teufel//Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda

Roméo Dallaire
Handschlag mit dem Teufel

Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda


Autoren: Dallaire, Roméo; ;
3. Auflage
Hardcover mit Schutzumschlag, 651 Seiten
Format: 15.6 x 22 cm
Erscheinungstermin: März 2008
ISBN 9783866740235
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Inhalt

Als Kommandeur der UN-Blauhelme wurde General Roméo Dallaire 1993 nach Ruanda geschickt. Er sollte einen wackeligen Frieden zwischen den verfeindeten Volksgruppen der Hutu und Tutsi sichern. Extremisten in der ruandischen Regierung hatten jedoch längst einen Völkermord geplant und dabei das Zaudern der Vereinten Nationen einkalkuliert. Verzweifelt versuchte Dallaire, den Völkermord zu verhindern. Vergeblich. Mit einem zahnlosen UN-Mandat, einer viel zu kleinen Truppe und miserabler Ausrüstung versehen, von der UNO und den Westmächten im Stich gelassen, blieb ihm und seinen Soldaten kaum mehr übrig, als sich selbst zu verteidigen und dem Abschlachten ohnmächtig zuzuschauen.
Obwohl es Dallaire gelang über 30.000 Menschen das Leben zu retten, erlebte er das Scheitern der UN-Mission als eigenes Scheitern und wäre daran fast zerbrochen. »Handschlag mit dem Teufel« ist der verstörende Augenzeugenbericht eines tragischen Helden.

Pressestimmen

»Eine quälend intensive Schilderung der sich entfaltenden Katastrophe. Und eine vernichtende Anklage all jener, die hätten handeln können und es nicht taten.«
Die Zeit

»Eines der traurigsten Bücher, die ich je gelesen habe, und einer der herzzerreißendsten Augenzeugenberichte. […] Es ist die akribische Beschreibung des vielleicht schlimmsten Verrats der Menschheitsgeschichte, ein Buch das man lesen muß, um zu verstehen mit welch gelassener Kälte und mit welch unerbittlichem Zynismus die Friedenshüter den Völkermord zuließen.«
The Guardian

»Über Jahre weigerte Dallaire sich, seine Erlebnisse aufzuschreiben. Zu elend, angewidert, entsetzt und verstört habe er sich gefühlt. Dass und wie er es dennoch getan hat, ist bewunderswert. Nur wenige Büchre taugen als Pflichtlektüre. Dieses tut es.«
Das Parlament

»Die Lektüre sollte sich (...) niemand ersparen.« FAZ

»Es ist das persönliche Dokument eines Humanisten, eines Friedensstifters in Uniform, der scheitern musste, weil die Welt kein Interesse daran hatte, wehrlosen Ruandern zu helfen.« mittendrin