Die City // Straßenleben in der geplanten Stadt

Hannelore Schlaffer
Die City

Straßenleben in der geplanten Stadt

Herausgeber: Hamilton, Anne; ;
Hardcover, 176 Seiten
 

EPub 9,99 €
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» Libreka

Format: 11.5 x 18.5 cm
Erscheinungstermin: September 2013
ISBN 9783866741881

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Inhalt

Ausgezeichnet mit dem Preis "Das politische Buch" 2014
der Friedrich-Ebert-Stiftung


City – das ist kein modischer Anglizismus zur Benennung dessen, was einmal Altstadt oder Innenstadt hieß. City ist ein Lebensstil. Er hat sich in der Nachkriegszeit, vor allem aber in den letzten dreißig Jahren, im Zentrum der deutschen Städte ausgebildet. Hier wird er stoßweise erfahrbar: durch Pendler- und Besucherströme aus dem Umland, Anwohner sind kaum noch zu finden. Die Resultate einer verfehlten Baupolitik vor Augen, wenden Stadtplaner sich wieder dem Zentrum zu. Gegenwärtige Abhandlungen über die Stadt beschäftigen sich deshalb auch eingehend mit der Frage, wie urbanes Leben wiederherzustellen und zu lenken sei. Hannelore Schlaffer, Liebhaberin und Chronistin städtischen Straßenlebens, hat über Jahre hin beobachtet, wie die »gelenkten« Bürger mit Häusern, Plätzen und Gastlichkeiten in der City umgehen.  pointiert beschreibt sie, wie sie sich bewegen, sich für den Stadtbesuch herrichten, sich miteinander gehaben, und liefert damit zugleich eine Theorie moderner Lebensformen.

Pressestimmen

»Das schmale Werk ist mit Wehmut und Melancholie geschrieben, im Grunde ist es die Präsentation eines Werteverfalls. (...) Trotzdem lesen sich Hannelore Schlaffers Bestandsaufnahmen unterhaltsam.«
André Paul in: Bayerische Staatszeitung, 31. Oktober 2013

»Wer ein bisschen darüber nachdenken möchte, warum und wo er lebt, dem seien die Aufsätze Schlaffers in diesem kleinen Bändchen ans Herz gelegt.«
Ultimo Münster/Bielefeld, 28. Oktober 2013

»Feine mikrosoziologische Studien. Dass man diesen Essay nicht als Levitenleserei empfindet, liegt auch an der kühlen Eleganz der Formulierungskunst und dem Verzicht auf marktschreierische Kulturkritik.«
Hannes Hintermeier in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Oktober 2013

»Hannelore Schlaffer inspiziert mit ethnologischem Blick auf fein-süffisante Weise. (...) Neben einer präzis-pointierten ›Inhaltsangabe‹ liefert sie vor allem fabelhafte Stil- und Formanalysen. (...) Da steht Schlaffers Passage durch die City in bester kulturkritischer Tradition.«
Edelgard Abenstein in: Deutschlandradio Kultur, 11. November 2013

»Eine ebenso witzige wie scharfsinnige Polemik gegen die moderne Stadtplanung. (...) Ein Buch, das Augen öffnet.«
Westfälischer Anzeiger, 12. Oktober 2013

»Aber Schlaffer klagt zum Glück nicht nur. Sie weiß durchaus zu schätzen, dass eine Stadt nach ihren großen Festen etwas erschöpft, aber auch glücklich aussieht.«
www.german.architects.com, 31. Oktober 2013

»Hannelore Schlaffer hat über Jahre hin beobachtet, wie die ›gelenkten‹ Bürger mit Häusern, Plätzen und Gastlichkeiten in der City umgehen. Pointiert beschreibt sie, wie sie sich bewegen, sich für den Stadtbesuch herrichten, sich miteinander gehaben, und liefert damit zugleich eine Theorie moderner Lebensformen.«
AOL-Bücherbrief Nr. 78, Oktober 2013

»Obwohl sich ihre stadtsoziologischen Untersuchungen unter der Hand zu einer kleinen Psychopathologie des modernen Lebens auswachsen, werden die Befunde geradezu fröhlich, immer aber entspannt und eher deskriptiv als normativ vor unseren Augen ausgebreitet.«
Tilman Krause in: Die Welt, 23. Dezember 2013
 
»Die Größe von Hannelore Schlaffer macht aus, dass sie ein schärferes Licht auf die Menschen der Stadt wirft als diese auf sich selbst – und zugleich mit literarischen Mitteln eine Ideal- oder Traumstadt konturiert. Die Autorin räumt in ihrem Buch nämlich all jenen kritischen Reflektionen und aufklärerischen Blicken in die Geschichte schön viel Platz ein, die man aus den Cities hinausgedrängt hat und hinausdrängt.«
Michael Girke in: Neues Deutschland, 14. Dezember 2013

»Und nein: Es ist keine bloße Nörgelei, kein Rest intellektuellen Hochmuts, der dieses anregende Buch temperiert, sondern die ausgemachte Spottlust seiner Autorin.«
Martin Krumbholz in: Büchermarkt, Deutschlandfunk, 5. Februar 2014

»Kluge Analyse eines Tatbestands.«
Kristina Maidt-Zinke in: Süddeutsche Zeitung, 3. März 2014

»Ein sehr lesenswerter Essay.«
Matthias Zimmermann in: Augsburger Allgemeine Zeitung, 5. April 2014

»Hannelore Schlaffer, Liebhaberin und Chronistin städtischen Straßenlebens, hat über Jahre hin beobachtet, wie die ›gelenkten‹ Bürger mit Häusern, Plätzen und Gastlichkeiten in der City umgehen. Pointiert beschreibt sie, wie sie sich bewegen, sich für den Stadtbesuch herrichten, sich miteinander gehaben, und liefert damit zugleich eine Theorie moderner Lebensformen.«
Forum Wohnen und Stadtentwicklung, Heft 2, März-April 2014 »Es ist der Wille Schlaffers – die intellektuellen Hochmut zwar bei den City-Akteuren, aber keinesfalls bei sich selbst vermissen lässt – eine überfällige ›Stadtkritik‹ zu formulieren, die das Buch lesenswert macht.«
Christoph Sommer in: Stadtaspekte, 2. Mai 2014

»Hannelore Schlaffer zeigt sich mit ihrem Essay als gute Beobachterin und liebevolle Chronistin eines sich entwickelnden Straßenlebens neuerer Prägung.«
Demo – Magazin für Kommunalpolitik, Nr. 05, Juni 2014

»Scharf beobachtend beschreibt die Autorin das soziale Leben in der ›geplanten Stadt‹, wie es im Untertitel heißt.«
Handelsblatt, 06. Juni 2014

»Die amüsant-ironisch, tiefsinnig, manchmal auch bösartig-polemisch dargestellten Verhaltensmuster sind eine präzise literarische Stilanalyse und ein Lesevergnügen.«
Opus Kulturmagazin No. 43, Mai/Juni 2014

»(Beide Bücher können) lehren, das Alltägliche weniger selbstverständlich zu machen.«
Robert Zwarg in: Phase 2, Heft 47, Dezember 2013

»Der Befund ist gnadenlos, die Lektüre dennoch ein Genuss. (...) Eine dringende Lese-Empfehlung.«
Sebastian Meißner in: literaturkritik.de, Nr. 5, Mai 2014


»In ihren unprätentiösen Schilderungen und vorsichtig-andeutenden Interpretationen liegt die große Stärke dieser Autorin. An ihrer fast makellosen Prosa muss sie sehr lange gefeilt haben - die Lektüre profitiert davon, stilistisch ist das Buch ein Genuss.«
Stefan Diebitz in: buchinformationen.de


»Schlaffer ist eine gute Beobachterin. (...) Der Essay öffnet dem Leser die Augen, der sich selbst darin wiederfinden und hoffentlich fragen wird, ob er wirklich so leben will in seiner Stadt.«
Monica Hoffmann in: Unter der Oberfläche, Bund der Architekten, 2/3. 2014


»Die Größe von Hannelore Schlaffer macht aus, dass sie ein schärferes Licht auf die Menschen der Stadt wirft als diese auf sich selbst – und zugleich mit literarischen Mitteln eine Ideal- oder Traumstadt konturiert. Die Autorin räumt in ihrem Buch nämlich all jenen kritischen Reflektionen und aufklärerischen Blicken in die Geschichte schön viel Platz ein, die man aus den Cities hinausgedrängt hat und hinausdrängt.«
Michael Girke in: Neues Deutschland, 14. Dezember 2013

»Scharfsinnig wie nachdenklicher Essay.«
Michael Schromm in: Christ in der Gegenwart, 7. Dezember 2014

»Die Autorin ist nicht nur als aufmerksame Beobachterin der ›City‹-Gänger unterwegs. Auch im Stationären kennt sie sich aus. (...) Voller erhellender Erkenntnisse, detaillierter Beobachtungen und amüsanter Spekulationen.«
Wolfram Schütte in: CulturMag, 3. September 2014

»Ihr Essay wäre nicht brisant, sondern nostalgisch, deutete seine Polemik nicht auf die Errungenschaft und die Gefahr, also die Ambivalenz der urbanen und gesellschaftlichen Entwicklung.«
Maximilian Pötzsch in: Trigolog, Februar 2015


»Für die kulturwissenschaftliche Stadtforschung wie auch für die Arbeitsforschung, für die Freizeitforschung wie auch speziell für die Tourismusforschung liefert der Band auf jeden Fall eine Fülle von Anregungen. Kein Wunder, dass er kürzlich mit dem Preis ›Das politische Buch‹ der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet wurde.«
Burkhart Lauterbach in: Sonderdruck aus: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2015