Faulheit//Eine schwierige Disziplin. Essays

Manfred Koch
Faulheit

Eine schwierige Disziplin. Essays

Herausgeber: Hamilton, Anne;
4. Auflage
Hardcover, 158 Seiten
 

ePub 9,99
erhältlich bei:

» Libreka

Format: 11.5 x 18.5 cm
Erscheinungstermin: April 2012
ISBN 9783866741690

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Inhalt

Heute, da Vollbeschäftigung als Gipfel des gesellschaftlich Erstrebenswerten gilt, Umtriebigkeit und atemloses »Am-Ball-Bleiben« auch nach der Arbeit angesagt sind, scheint jeder sich rechtfertigen zu müssen, der am Wochenende einfach nur Däumchen drehen möchte.
Dabei galt Muße zu haben in der Antike als Ideal, und selbst das Mittelalter übte noch Nachsicht gegenüber dem antriebslosen Nichtstuer. Erst die Neuzeit brachte die entscheidende Wende: Fortschrittsglaube und Veränderungswille ließen ihn seine Unschuld verlieren, machten ihn zur parasitären Existenz.
Seit einiger Zeit allerdings beginnt der Gedanke der Entschleunigung wieder an Akzeptanz zu gewinnen. Nicht nur die Oblomows der Literatur dürfen somit auf heimliche Sympathien hoffen, sondern auch derjenige, der sich der allgemeinen Geschäftigkeit verweigert.
Und dennoch: Kaum je schien es angesichts allgegenwärtiger Freizeitangebote und digitaler Zerstreuungen so schwer wie heute, faul zu sein.
Manfred Koch legt mit diesem Band eine unterhaltsame und kompakte Kulturgeschichte des Müßiggangs im Spiegel von mehr als zwei Jahrtausenden vor und führt seine Leser in die heikle Kunst der Faulheit ein.

Aufgenommen in die Sachbuch-Bestenliste August 2012 von SZ/NDR

Pressestimmen

»enorm lesenswert und anregend!«
Süddeutsche Zeitung, 9. Juni 2012

»Kochs kleine Geschichte der Faulheit ist auch ein Einspruch gegen den abendländischen Aktionismus.«
Die Welt, 26. Mai 2012

»Manfred Koch hat einen brillanten Essay verfasst.«
Neue Presse Hannover, 26. Mai 2012


»Kochs neues Buch behandelt die großen Fragen des Burnout-Zeitalters aus historischer Perspektive.«
Spiegel online, 13. Juni 2012
(Lesen SIe hier die gesamte Besprechung auf Spiegel online)


»Koch erzählt (...) locker, plaudernd und mit großer Souveränität.«
FAZ, 07. Juli 2012

»...ein kluges Essay (...) eine gelungene Zusammenschau der faulen Utopien.«
Hamburger Abendblatt, 10. Juli 2012

»Eine ausgesprochen anregende Lektüre.«
Veronika Seyr, Der Falter Wien, Juli 2012


»Ein kluges Essay und eine gelungene Zusammenschau der faulen Utopien.«
Thomas Andre, Welt kompakt, 13. Juli 2012


»Ein brillanter Essay. Nur ein sehr fleißiger Mensch kann so schön und klug über die Freiheit schreiben.«
Manfred Pabst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 15. Juli 2012
(Lesen Sie hier eine Besprechung von Thomas Strässle in der NZZ vom 8.9.2012)


»...ein vergnüglich und leicht zu lesender philosophischer Essay.«
Peter Meisenberg, WDR 3 Mosaik


»Wer sich auf intelligente Weise mit dem Thema beschäftigen will, kommt ganz bestimmt auf seine Kosten.«
Andreas Thiemann, Westfalenpost, 28. Juli 2012


»Das Buch von Manfred Koch ist wunderbar erhellend.«
Cordula Echterhoff,  Deutschlandfunk: »Andruck – Das Magazin für Politische Literatur«
30. Juli 2012


»... klug und anschaulich.«
Literaturblatt für Baden-Württemberg, September/Oktober 2012

»Kurzweilig beschreibt der Autor den historischen Wandel des Faulheitsbegriffs vom favorisierten Müßiggang zum Zwecke religiöser und sonstiger Vervollkommnung bis hin zur totalen gesellschaftlichen Ächtung.«
Karin Klis, Freie Presse, 14. September 2012

»Ein gescheites Buch.«
Thomas Schaefer Pony 76, September 2012

Hören Sie hier Manfred Koch im Philosophischen Radio auf WDR 5 

»...ein wunderbarer Essayband. (...) Elegant weist das Buch den Weg durch die Kulturgeschichte der Faulheit, sodass der Leser sich selbst faul zurücklegen kann, ohne wieselnd daran zu denken, dass man jetzt besser beim Yoga entspannen sollte, statt die Zeit auf dem Sofa zu verbringen.«
Basler Zeitung, 3. August 2012


Erleben Sie hier Manfred Koch in der Talkrunde von WestArt mit Kapuzinerpater Bruder Paulus, Rainer Langhans, Stern-Redakteur Walter Wüllenweber und Personalberaterin Sophia von Rundstedt, die am Sonntag, 25. November, die dreiteilige Reihe »Die drei Todsünden« mit einer Diskussion über die Faulheit eröffnet haben.

»...ein kluges Büchlein.«
Dorf und Familie – Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt, 9. November 2012

»Ein schlanker und damit umso unterhaltsamerer und kurzweiliger Essay, der (...) als geistreiche Freizeitlektüre konsumiert werden kann.«
Literaturkritik.de, Nr. 10, 4. Oktober 2012


»Kochs knapper Überblick über solche faulen Helden der Literatur ist eine schöne Zusammenstellung für die, die sich mit dem Thema vertraut machen wollen.«
testcard #22, Dezember 2012


»Die einzelnen Gedankengänge regen zum Weiterdenken an als Teile eines Textes, der in seiner Themensetzung und Argumentation ernstzunehmend zeitgemäß ist.«
Fabian Schambron in: figurationen, 14. Jahrgang, Heft 1, 2013