Georg Oswald Cott
Tagwerk
Gedichte
Herausgeber: Kattner, Heinz;
Hardcover, 45 Seiten
Hardcover, 45 Seiten
Format: 14.6 x 24.5 cm
Erscheinungstermin: April 1999
ISBN 9783933156471
Erscheinungstermin: April 1999
ISBN 9783933156471
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Inhalt
Georg Oswald Cott setzt in seinen Gedichten konsequent seine lyrische Form fort, die er seit dem ersten, 1972 erschienenen Gedichtband in einer unverwechselbar eigenen Sprache geprägt hat. Seine Verse kommen oft in Redewendungen und Sprachfiguren träumerisch leicht daher und greifen dann im überraschenden Schluss in die Wirklichkeit des Lesers ein. In den Gedichten wird eine lebenszugewandte Haltung sichtbar. Die deckt nicht schönfärberisch zu, sondern deckt Gefährdungen auf, indem sie am Wortlaut Anstoß nimmt.Dieser Einzelband ist Teil der von der Stiftung Niedersachsen geförderten Lyrik Edition.
Pressestimmen
»Cotts unprätentiöse Gedichte sind von sinnlicher Kraft. Mit knapper Lakonie eher hingetupfte Bilder entfalten eine wunderbar in sich geschlossene Eigendynamik, wie sie in zeitgenössischer Lyrik nicht selbstverständlich ist.«Ines Zenker-Baltes
Lesen Sie hier eine Rezension der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf faz.net
»Die Gedichte sind in freien Versen von packender Eigenrhythmik gehalten und nehmen nicht selten aphoristischen Charakter an. Georg Oswald Cott pflegt einen äußerst konzentrierten und fein geschliffenen Stil, der auf jedes überflüssige Wort verzichtet und zum Träumen, Assoziieren und Dahingleiten einlädt.«
Neue Osnabrücker Zeitung
Leseprobe
Die schwarzweißenSchwalben albern
und rutschen der Luft
den Buckel runter
die Unken rufen
Schwarz und Weiß sind
Trauerfarben
aber nicht eine
Schwalbe fällt
tot vom Himmel
Bücher
Nächster Termin – Bellestristik
- 28.05.2013 | 19.00 | Krimi-Dinner mit Bodo Dringenberg mehr

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