Schöner Platz – Gedichte»Seine Gedichte gehen oft von konkreten Situationen aus, notieren eine lauernd erregte Realität und kommen häufig zu Reflexionen, die sein Schreiben vom Grund der menschlichen Existenz erhält.«
Joachim Sartorius»Sicher ist, dass sich hier ein Autor ganz entschieden in die Tradition einer metaphysisch inspirierten Bewußtseinspoesie stellt.«
Michael Braun»Henning Ziebritzkis Gedichte gehören zum Aufregendsten, was gegenwärtig in der deutschsprachigen Lyrik zu lesen ist.«
Neue Zürcher Zeitung
»›Schöner Platz‹ enthält dreißig Gedichte, die zu den feinsinnigsten und abgründigsten Poemen zählen, die in den letzten Jahren geschrieben worden sind.«
Michael Braun in: Literaturblatt für Baden-Württemberg, Heft Januar/Februar 2012
Als riefe jemand den eigenen Namen – Lyrische Prosa»An der Wahl der Wörter, nicht so sehr am Sujet, erkennt man einen Dichter … Das Vokabular des Lyrikers Heinz Kattner ist kaum aus dem Trog der großen Begriffe geschöpft, sondern entstammt dem Fundus der klaren Worte. … statt intellektueller Gebärden eine aufgeschlossene Haltung, die Haltung dessen, der seine Wahrnehmungen, in dem er sie in Sprache übersetzt, kundtut.«
die horen »Es sind die Reisen eines Schreibenden, der auch und vor allem in und mit der Sprache unterwegs ist.«
Oskar Ansull »Da hat jemand seine Subjektivität formuliert, aber er hat sie nicht privatisiert. Was er versucht zu schraffieren…, hat immer mit uns zu tun, ist immer Berührung von Welt.«
Fritz J. Raddatz
Mittelwärts – Gedicht
»Ursula Krechels Bilder sind oft von einer Schönheit, die in der gegenwärtigen Lyrik ihresgleichen sucht.«
Alexander von Bormann, Sender Freies Berlin
»Nach und nach baut Krechel kleine Brüche in ihre Verse ein, rhythmische Sprünge und Schlenzer, aber auch thematische Verschiebungen. So spielt sie nicht nur das Motiv des Reisens aus, sondern auch die Schlaflosigkeit oder das Fremdsein in einer anderen Welt. Den eigentlichen Dreh jedoch verleiht sie ihrem Langgedicht, indem sie das sprechende Ich in Erinnerungswelten abtauchen lässt.«
Neue Zürcher Zeitung »...auch hier wieder dominiert in der Tradition der Lyrik der Neuen Subjektivität ... der Ton des Gelegenheits- und Alltagsgedichts, fühlt sich die Lyrikerin Krechel gerade von jenen unspektakulären und unauffälligen Details in fremder Landschaft und Kultur angezogen, die – zum lyrischen Bild und Gebilde verdichtet – dem Leser neue Aspekte zeigen.«
Frankfurter Rundschau »Ein Buch der Erinnerungen, Träume und Vorstellungen.«
Salzburger Nachrichten
Male – Gedichte
»Sabine Schiffner rekonstruiert Urszenen einer Kindheit, in denen noch das Staunen möglich war vor dem Zauber der Naturdinge.«
Neue Zürcher Zeitung
Die Ordnung des Schnees – Gedichte»Hier schreibt einer so, wie man tanzen sollte. Mit hohem Formbewusstsein, jugendlicher Verspieltheit, unschuldiger Sinnlichkeit.«
Carsten Hueck, Financial Times Deutschland »Von hoher Qualität«.
Elbe-Jeetzel-Zeitung »Münzners Lyrik zeichnet sich durch ihre Schlichtheit aus, durch eine Prägnanz, die ohne Bildungsballast oder wortakrobatischen Schmuck auskommt.«
Aargauer Zeitung »Lakonisch und vordergründig frei von stilistischen Konventionen entwirft er geradezu provozierend absurde Mikro-Märchen, Gedankenspiele und postmoderne Sitlleben, hinter deren gelegentlich kalauerhaftem Plauderton sich bei näherer Betrachtung eine gehörige Portion Tiefsinn verbirgt.«
Vorarlberger Nachrichten »Mit Andreas Münzner, dem in Zürich aufgewachsenen und in Hamburg lebenden Lyriker und Romancier, betritt ein Autor die literarische Bühne, der uns die Welt als beständiges Abenteuer der Wahrnehmung und des sinnlichen Ausnahmezustands vorführt. ... Bei Münzner lösen sich die tränenüberströmten Dinge aus ihren Verankerungen und lenken das lyrische Ich auf eine neue Bahn der Erkenntnis. Es ist diese Fähigkeit zur traumgenauen wie auch kühl-ironischen Beobachtung der Weltdinge, die kürzlich die Jury des Ernst-Meister-Preises dazu bewogen hat, dem Dichter Andreas Münzner einen Förderpreis zuzusprechen. ... Die fantasievollen poetischen Kristallbildungen seiner Gedichte werden uns noch lange beschäftigen.«
Saarländischer Rundfunk
Ohne Botschaft – Gedichte»In seinen Gedichten sieht er die Welt des Willens von ihren Enden her … Wenn in Kunerts poetischem Kosmos die Erlösung keinen Raum gewinnt … heißt das noch nicht, man könne den Dichter als tiefschwarzen Fatalisten eingeordnet halten … Melancholiker bestimmt, aber nicht so, daß sich daraus eine poetische Depression rezensieren ließe, wie es immer wieder geschieht. … Bei allem Zerstörungswissen … immer hat es Günter Kunert gewußt, das Leben ist schön.«
Jürgen Verdofsky, Frankfurter Rundschau »Von hoher Qualität«.
Elbe-Jeetzel-Zeitung »Der Georg-Trakl-Preisträger wird zu den renommiertesten deutschen Lyrikern gezählt. In seinen neuen Gedichten führt er einmal mehr auf Wahrnehmungs- und Gedankenwegen vor den eigenen Spiegel.«
Deister-Anzeiger »Tatsächlich drücken die Verse des Georg-Trakl-Preisträgers nicht immer so eine Aussichtslosigkeit aus, wie es der Titel nahelegt. Zwar droht in den nächtlichen Träumen oft Ungemach und Kunert vergisst auch nicht, den Menschen immer wieder an den Tod zu erinnern. Doch das Leben der Natur ist für den Dichter ein Quell der Hoffnung.«
dpa »Kunert, vielfach ausgezeichnet, zählt zu den renommiertesten deutschen Dichtern.«
General-Anzeiger »Ich empehle allen, die einen Großteil ihres Lebens in Ämtern zubringen müssen oder Mühe haben, solche zu betreten, den neuen Gedichtband von Günter Kunert. Mit beißendem Spott und subtilem Humor karikiert er ... eine Welt, in der es zu viel Bürokratie und Verwaltung gibt. Sein stilvolles Schwelgen in Untergangsvisionen hat für den Leser zweifellos eine befreiende Wirkung.«
Hajo Steinert, Focus »Günter Kunert, einer der großen Männer der deutschen Literatur, ... verdichtet in ›Ohne Botschaft‹ Lebensweisheit, kritischen Gegenwartsbefund und historische Rückbezüge zu melancholischen und ausgereiften Wortbildern.«
Vorarlberger Nachrichten
Die Leuchttürme tun was sie können – Gedichte»Was dieses neue Gedichtbuch Gregor Laschens so ergreifend macht, ist die emphatische Innigkeit, mit der dieser Autor an dem Wahrheitsanspruch einer sprachmagischen Dichtkunst festhält.«
Michael Braun, Die Rheinpfalz»An den späten Hölderlin erinnert der reflektierende, zugleich hermetische Gestus seiner zwischen Bild und Abstraktion balancierenden Gedichte … Wenige Gegenwartslyriker sind Hölderlin so nahe verwandt.«
Michael Buselmeier, Hirschstraße
Postkarte für Nofretete – Gedichte»Seine Gedichte haben keine Scheu vor dem Papier, sie vertragen, auch wenn sie kurz sind, das Weiß, von dem sie in dem überaus schön gemachten Band in der Reihe »Lyrik Edition« der Stiftung Niedersachsen umgeben sind. Sie vertragen sogar ein Motto, das von Novalis stammt: »Das Äußere ist ein in Geheimniszustand erhobenes Inneres.«
Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung, 21. Februar 2004 »Wer indes die Ansprüche der Kunst beharrlich erfüllen will, dem bleibt nur der Weg des legendären chinesischen Malers, der auf dem Pfad seines letzten Bildes davonläuft... Das Verschwinden im Bild könnte ein Thema für die Gedichte Volker Sielaffs sein. Das lyrische Ich, das in seinen Gedichten behutsam die Koordinaten seiner Lebenswelt erforscht, ist kein gefestigtes, seiner selbst gewisses, prahlerisches Ich. Es ist ein fragiles, skeptisches, nach der Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit der eigenen Wahrnehmungen forschendes Subjekt, das sehr genau seinen eigenen Standort überprüft und auch die Möglichkeiten des Verschwindens kennt. Wenn Sielaff auf den Spuren des Romantikers Novalis nach dem `Geheimniszustand´ sucht, dann zieht er sich nicht in die geschützten Reservate irgendeiner poetischen Innenwelt zurück, sondern bewegt sich in den offenen, unbefestigten Grenzbereichen von Innen und Außen.«
Michael Braun»Es macht wirklich keinen geringen Spaß, den selbstbewußten und unbestreitbar hochtalentierten Dresdner Schriftsteller zu erleben. Die Gesten, die Mimik, die Intonation sind untrennbar mit seinen Texten verbunden.«
Sabine Michaelis»Diese Gedichte fühlen, schmecken, riechen und klingen verblüffend einmalig!«
Silvia Schulz, Märkische Oderzeitung»Volker Sielaff webt in seiner Lyrik die sinnlich wahrnehmbare Welt so fein und klar, daß die Transzendenz hindurchscheint.«
Henning Ziebritzki»Äußerst gelungene, feinsinnige und sprachlich brillante Gedichte.«
Undine Materni, Sächsische Zeitung»In einer präzisen Sprache konturiert Volker Sielaff Momente aus dem Alltag so, dass sie im Stillstehen zu leuchten scheinen.«
Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten»Es läßt sich übergreifend sagen, daß der besseren zeitgenössischen Lyrik eine Unbefangenheit zu bescheinigen ist, von der man lange nicht glaubte, es könnte sie noch geben. Mir scheint, diese Autoren agieren nicht mit Tabus, aber das lyrelnde Jammern, Klagen und Fisteln ist ihnen erstmal fremd. Viele von ihnen verfügen offenbar über einen angenehm irrationalen Glauben an die Sinnhaftigkeit ihres Treibens, jedoch ohne angesichts ihrer "Erwerbslosigkeiten" ins Grübeln zu geraten. Es gibt eine Unverzagtheit etwa bei Sielaff, Wagner, Urweider oder Arne Rautenberg, die sich auch publizistisch bemerkbar macht und die sich für das Andere, das Fremde begeistert. Das hat selten was regionales und verrät Metropolen im Kopf.«
Hauke Hückstädt, Frankfurter Rundschau»Ein präziser Beobachter, der ohne inflationäre Metaphern auskommt.«
die tageszeitung»Keine großen Worte - diese Gedichtzeile könnte als Motto über Volker Sielaffs Band Postkarte für Nofretete stehen, ebenfalls in der von Heinz Kattner vorzüglich editierten LyrikEdition bei zu Klampen erschienen.«
die horen »Sielaffs Gedichte etablieren das Lyrische als eine Form der Wahrnehmung von Welt, die erkenntnishaltig ist, und sie sichern diese besondere Wahrnehmung gleichsam ab gegen eine zerfahrene Vielworterei der Konsumgesellschaft.«
Lorettas Leselampe
Rückseite der Gesten – Gedichte»Seine Texte suchen dezidiert den Anschluß an die Tradition der ästhetischen Avantgarden … Das Widmungsgedicht … ist ein schönes Beispiel für die künstlerische Gewissenhaftigkeit Wichners, die in weiter Entfernung zum schnellen Erlebnisgedicht ihr Formbewusstsein als ordnende Intelligenz der Poesie einsetzt. So entsteht auf engstem Raum ein scharf umrissenes Selbstporträt als Nachgeborener …«.
Sibylle Cramer
Verschlossene Kammern – Gedichte»Marion Poschmanns Gedichte helfen überwintern ... Marion Poschmann umkreist immer wieder neu Zustände der Erstarrung, die zugleich eine Erlösung von Zeit und Vergangenheit sind.«
Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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hier die vollständige Besprechung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf faz.net
»Ihre Gedichte sind bemerkenswerte Merkblätter für die Ambivalenz des Daseins.«
Ron Winkler, Literaturkritik.de »Der 34-jährigen gelingen in ihrem Lyrikdebüt ebenso überzeugende wie überraschende Bilder, wobei sich ihre Gedichte jeder Geschwindigkeit zu entziehen scheinen. Ein bemerkenswerter Ton aus der jungen deutschsprachigen Lyrik.«
Aachener Nachrichten
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hier ein Gespräch von Marion Poschmann und Sarah Kirsch mit der ZEIT-Redakteurin Iris Radisch anlässlich des 70. Geburtstages von Sarah Kirsch am 16. April 2005 Aus ihrem Gedichtband »Verschlossene Kammern« hat zu Klampen-Autorin Marion Poschmann kürzlich in der Insel-Stadtbibliothek in Marl gelesen. Hören Sie
hier das Gedicht »Umnachtungen«.
Hingegend – Gedichte»Ihre Wörter sind aufgeladen, sie bersten vor Energie, sie gehen den Leser an, man kann sie körperlich spüren.«
Süddeutsche Zeitung »Man muss diese Gesänge (...) lesen wie die komplexen Partituren moderner Musik und sie doch zugleich auch mit dem Ohr des Herzens hören.«
Saarländischer Rundfunk »Verse, die bewusst machen, dass eine Wirkung bedeutender Lyrik schon immer darin bestand, die Ausdrucksmöglichkeiten der Sprache zu erweitern.«
Literaturen »Kleine Verschiebungen sind es, durch die Anne Duden in ihren gedichten Räume öffnet, immer weitere Assoziationsräume, in denen sie uns in verborgene Bildwelten entführt. Denn hinter den Dingen verbirgt sich immer mehr, als der erste Blick suggeriert.«
Stuttgarter Zeitung
Blut im Schuh – GedichteLesen Sie
hier eine Besprechung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf faz.net
»Meckel arbeitet, überquellend von den großen Bildern dieser Welt (...), erfüllt und sehnsüchtig vom Licht.(...) Eine neue Vergewisserung der Welt, wie sie ist, wie sie sein könnte, wie sie nicht sein müsste. Die Erfahrungen kommen da ohne die Erfindungen nicht aus.«
Kritisches Lexikon der Gegenwartsliteratur »In den Gedichten (...) äußert sich eine unerschöpfliche Phantasie. Meckels Sprache ist genau und knapp; der Reichtum der Bilder und Einfälle von verwirrender Fülle.«
Neue Zürcher Zeitung
Neue Heiterkeit – Gedichte
»Diese Gedichte gehören ins Times Literary Supplement!«
Raoul Schrott
»›Thema über eine Variation‹: mit diesem Kunststück stellt Hückstädt einer legendären Einspielung ein Gedicht zur Seite, das sich in seiner cleveren Leichtigkeit und unprätentiösen Virtuosität neben dem Spiel des Kult-Pianisten Gould zu entfalten weiß: der junge Autor und der Vielbewunderte ergänzen einander, begegnen sich hier auf Augenhöhe.«
Die Welt
»Hückstädt ist eine der originärsten Stimmen der jungen deutschen Poesie. Wunderschön sperrig und voll 'verlotterter Weiten' sind die Verse dieses Autors.«
Sächsische Zeitung
»Hückstädts Sprache riskiert wenig. Sie hat dieses Risiko nicht nötig, so offen, frei und lakonisch bewegt sie sich und ihre Leser.«
Kieler Nachrichten
Immer wieder alles – Gedichte
»Selten seit Apollinaires Gefolge des Orpheus sind Tiere so bedichtet worden wie in Jürgen Theobaldys neuem Band ›Immer wieder alles‹. (...) Fast zehn Jahre hat der 1944 geborene Dichter sich für dieses schmale Bändchen Zeit gelassen; es ist sein bestes geworden.«
Der Tagesspiegel
»Bei all seiner Belesenheit hat Jürgen Theobaldy aber stets einen unverwechselbaren eigenen Ton, der mit Begriffen wie Sprödigkeit oder Melancholie nur vage umschrieben ist: eine Sprachmelodie, die Musik nicht bloß nachzuempfinden, sondern träumerisch nachzuschaffen versteht.«
Die Zeit
»Bei Theobaldy gibt es (...) keine abgegriffenen Bilder, keine unbeholfenen Psychologisierungen, kein falsches Pathos. Theobaldys Gedichte zeichnen sich durch virtuos eingesetzte Lakonik aus.«
Literaturen
Hingegend – Gedichte
Lesen Sie hier eine Rezension der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf faz.net
Verlässliche Schatten – Gedichte
»Den poetischen Elchtest hat er mit diesem artistisch balancierten Gedicht glänzend bestanden.«
Die Welt v. 03.02.2001
»Seine Gedichte sind bildstark (...) und eindringlich. (...) Er hält eindrückliche Zwiesprache mit sich selbst, Fotos und Landschaften.«
Evangelische Zeitung, 10. Dezember 2000
»Peter Piontek ist ein Dichter der stillen, verhaltenen Bilder, der sich von alten Fotografien, von Landschaften oder von scheinbar banalen Alltagsdingen zu seinen Gedichten inspirieren läßt.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung 12. September 2000
Immer wieder alles – Gedichte
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt über ›Immer wieder alles‹
»Selten seit Apollinaires Gefolge des Orpheus sind Tiere so bedichtet worden wie in Jürgen Theobaldys neuem Band ›Immer wieder alles‹. (...) Fast zehn Jahre hat der 1944 geborene Dichter sich für dieses schmale Bändchen Zeit gelassen; es ist sein bestes geworden.«
Der Tagesspiegel
»Bei all seiner Belesenheit hat Jürgen Theobaldy aber stets einen unverwechselbaren eigenen Ton, der mit Begriffen wie Sprödigkeit oder Melancholie nur vage umschrieben ist: eine Sprachmelodie, die Musik nicht bloß nachzuempfinden, sondern träumerisch nachzuschaffen versteht.«
Die Zeit
Lesen Sie hier die vollständige Rezension auf zeit.de »Bei Theobaldy gibt es (...) keine abgegriffenen Bilder, keine unbeholfenen Psychologisierungen, kein falsches Pathos. Theobaldys Gedichte zeichnen sich durch virtuos eingesetzte Lakonik aus.«
Literaturen
Tagwerk – Gedichte
»Cotts unprätentiöse Gedichte sind von sinnlicher Kraft. Mit knapper Lakonie eher hingetupfte Bilder entfalten eine wunderbar in sich geschlossene Eigendynamik, wie sie in zeitgenössischer Lyrik nicht selbstverständlich ist.«
Ines Zenker-Baltes
Lesen Sie hier eine Rezension der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf faz.net »Die Gedichte sind in freien Versen von packender Eigenrhythmik gehalten und nehmen nicht selten aphoristischen Charakter an. Georg Oswald Cott pflegt einen äußerst konzentrierten und fein geschliffenen Stil, der auf jedes überflüssige Wort verzichtet und zum Träumen, Assoziieren und Dahingleiten einlädt.«
Neue Osnabrücker Zeitung
Schierling und Stern – Gedichte
»Der Schmerz der Welt sitzt in der Tiefe, ist von Bianca Döring aus dem Wissen um alles Leiden empfunden und kennt dabei Schönheit, Mut und Glück. Das eigene Gefühl möge lebendig bleiben, das klingt aus dem angstvollen Sprachringen. Bianca Döring überprüft, ob die Worte, die einen alten und dem Gebrauch nach kostbaren Sinn haben, bestehen können.«
Rosemarie Altenhofer
Lesen Sie hier eine Rezension der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf faz.net
»Ein neuer Ton und ein Name, den man sich merken sollte.«
ekz-Informationsdienst
préludes – Gedichte
»Die 26 Preludien Chopins verwandelt Katharina Höcker in einem schöpferischen Prozess der permanenten Wörter- und Bedeutungsverschiebung, immer nach Maßgabe ihres ›Sprachquintenzirkels‹ in einen sehr umfangreichen Zyklus.«
Freitag
»Knapp und vehement setzen ihre ›preludes‹ ein. Abrupte, überraschende Wendungen, die sprachliche Sinnzusammenhänge auflösen und aus Anklängen neuen Sinn gewinnen. Das ist die Musik dieser Verse - und ihre Qualität.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung
»Nicht allein auf formaler Ebene sind Ähnlichkeiten mit der Musik zu erkennen, in jeder Silbe dieser Dichtung entfaltet sich ein ungewöhnlich feiner, bisweilen sanfter Klang.«
Braunschweiger Zeitung
Wetterpapiere – Gedichte
»Ein eigentümliches Zwielicht herrscht in den ausladenden Tableaus Tammens. Wie der nachdunkelnde Firnis auf älteren Bildern, so überziehen seine Worte die ›Wetterpapiere‹.«
Forum
»Durch ästhetischen Feinschliff erlangen die Worte eine größere Faszination, als sie im Kontext normaler Präsentation besäßen, und die Sätze, beladen mit Bedeutungsgehalt, bewegen sich wie noch nicht eingedämmte, nicht begradigte Wasserläufe.«
Eßlinger Zeitung
Klarträumer – Gedichte
»Die klare Sprache der Autorin entwickelt dort ihre höchste Kraft, wo sie mit den beschriebenen Wirklichkeitssplittern an gelebte oder gelesene Geschichte erinnert.«
Braunschweiger Zeitung
Wasser Elegien – Gedichte
»›Wasser Elegien‹. Sie geben Nachricht vom Erleben in einer Welt, in der Natur und Landschaft und Wetter zum Ereignis werden.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung
»Hugo Dittberner ist die Sprache keine Last, an der es sich abzuarbeiten gilt. Man liest etwas mit von der Atmosphäre dieser seltenen Momente, in denen man zur Ruhe kommt.«
Stint, Zeitschrift für Literatur
Morgen Blaues Tier – Gedichte
»Sylvia Geist lotet Zugänge aus, Medien der Annäherung. Die Gedichte beziehen sich einerseits auf die Kunst, andererseits auf die Naturwissenschaften. Beiden ist ein Zyklus gewidmet. In der Fokussierung auf das Beobachten (Optik) und das Hören (Akustik) werden beide Bereich immer wieder zusammengedacht.«
Stint, Zeitschrift für Literatur
»Mit ihrem ›Periodischen Gesang‹ knüpft Sylvia Geist an die großen Gedichte der europäischen Moderne an, an die Gesänge von Pound und Pessoa beispielsweise, ohne jedoch ihren hohen Ton und ihren Stil zu übernehmen. Geists Gedichte haben nicht nur einen streng architektonischen Rahmen, sie haben auch einen eigenen Sound.«
Am Erker, Zeitschrift für Literatur